Riester-Rente

Schon jetzt an später denken!

Seit Jahren steht fest: Die gesetzliche Rente reicht nicht. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf den demographischen Wandel. Wir werden immer älter. Dadurch wird die Phase des Rentenbezugs immer länger. Gleichzeitig geht die Geburtenrate zurück. Folglich zahlen immer weniger Arbeitnehmer in die Gesetzliche Rentenversicherung ein. Daher funktioniert der sog. „Generationenvertrag“ nicht mehr. Haben früher drei Einzahler die Rente eines Rentners finanziert, finanzieren heute diese drei Einzahler bereits zwei Rentner. Das Ergebnis: Die gesetzlich Rente wird immer geringer und die Versorgungslücke der Bürger damit immer größer. Wer im Rentenalter seinen gewohnten Lebensstandard halten will, muss zusätzlich vorsorgen – und das möglichst frühzeitig!

Eine interessante Möglichkeit, für später vorzusorgen bietet die sog. Riester-Rente. Sie zählt zur staatlich geförderten privaten Altersvorsorge und wurde 2002 vom damaligen Bundessozialminister Walter Riester ins Leben gerufen. Die aktive Förderung durch den Staat ist in § 10 a EStG festgelegt. Sie besteht aus Zulagen und zusätzlich ist die Sparleistung über den Sonderausgabenabzug in Ihrer Steuererklärung absetzbar.

Einzelheiten zur Riester-Rente

Geschenke vom Staat
Wer kann riestern?
Lohnt sich „riestern“?
Wohnriester
Riester und Steuer?
Was Sie sonst noch über Riester wissen sollten?
Infobroschüre

Geschenke vom Staat

Jeder Zulagenberechtigte erhält 154 € Grundzulage. Zusätzlich werden für jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde 185 € und für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde 300 € zugezahlt – und das jedes Jahr. Die Kinderzulage wird so lange gezahlt, wie Sie Kindergeld erhalten.

Junge Sparer (bis 25 J.) mit eigenem Riester-Vertag, erhalten zusätzlich einen einmaligen „Berufseinsteigerbonus“ in Höhe von 200 €.
nach oben

Wer kann riestern?

Man unterscheidet zwischen unmittelbar und mittelbar Zulagenberechtigte. Nur, wer zu einem dieser Personenkreise zählt, kann in den Genuss der staatlichen Förderung kommen.

Unmittelbar zulagenberechtigt sind grundsätzliche alle, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert sind bzw. Entgeltpunkte „erwerben“, wie z. B.:

  • Arbeitnehmer
  • Pflichtversicherte Selbständige / Landwirte
  • Arbeitslose, Bezieher von Krankengeld
  • Personen im Erziehungsurlaub oder die einen Angehörigen im Haushalt pflegen
  • Behinderte in Werkstätten
  • Geringfügig Beschäftigte bei Verzicht auf die Versicherungsfreiheit, wenn der Beitrag des Arbeitgebers auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag aufgestockt wird
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld (sofern vorher pflichtversichert)
  • Vollständig erwerbsgeminderte oder dienstunfähige Personen sowie
  • Beschäftigte im öffentl. Dienst
  • Beamte, Richter, Berufssoldaten

Mittelbar zulagenberechtigt sind Ehepartner der unmittelbar Zulagenberechtigten, sofern sie nicht selbst zu den oben genannten Personen gehören. Diese Personengruppe erhält die Grundzulage, wenn der gesetzliche Sockelbeitrag (60 € pro Jahr) in den Vertrag eingezahlt wird.

Nicht zulagenberechtigt sind • Nicht rentenversicherungspflichtige Selbständige • Pflichtversicherte in Einrichtungen der berufsständischen Versorgung (Apotheker, Ärzte, Tierärzte und Architekten) • Versicherungsfreie geringfügig Beschäftigte • Altersrentner • Bezieher einer Rente wegen teilweiser verminderter Erwerbsfähigkeit • Studenten, die nicht versicherungspflichtig sind

  • Nicht rentenversicherungspflichtige Selbständige
  • Pflichtversicherte in Einrichtungen der berufsständischen Versorgung (Apotheker, Ärzte, Tierärzte und Architekten)
  • Versicherungsfreie geringfügig Beschäftigte
  • u. w.

Voraussetzung für die volle Förderung gibt es aber auch noch.

nach oben

Lohnt sich „riestern“?

Ja, wir rechnen Ihnen es gerne vor.
nach oben

Wohnriester?

„Riestern“ für die eigenen vier Wände, bauen, sanieren …
nach oben

Riester und Steuer?

Die geleisteten Altersvorsorgebeiträge zuzüglich der Zulagen können in der Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Die Rentenzahlungen sind später mit dem persönlichen Steuersatz als Rentner voll zu versteuern. Anders als bei der gesetzlichen Rentenversicherung fallen aber keine Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner (KvdR) auf die Auszahlungen an.

nach oben

Was Sie sonst noch über die Riester-Rente wissen sollten?

Fragen Sie uns!

nach oben

Infobroschüre

Riester-Rente

Focus Money Riester-Vergleich 2013

nach oben

Google+
Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Einzelheiten zur Nutzung von Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Information nach §11 Versicherungsvermittlungsverordnung – VersVermV zum Download als PDF